Rita Schwarzelühr-Sutter: „Streuobstwiesen sind Ausdruck eines bedeutsamen Naturerbes“

 Streuobstwiesen sind wichtige Lebensräume von vielen Insektenarten. Sie sind gleichzeitig Ausdruck eines bedeutsamen Naturerbes, das Landwirte und Landwirtinnen als Kulturlandschaft geschaffen haben. Um dies anschaulich zu vermitteln lud die Umweltstaatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter zu einer Obstbaumlehrpfad-Wanderung des BUND-Waldshut mit Halt im Liederbachtaler Biotop bei Eschbach ein.

 

„Wir stehen vor einem großen sozial-ökologischen Umbau unserer Wirtschaft und Gesellschaft – nicht nur um im Jahr 2050 Treibhausgasneutralität zu erreichen, sondern auch um die biologische Vielfalt zu stärken und zu schützen“, so die Umweltstaatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter“. „Dazu können alle beitragen. Und im Ergebnis ist der Schutz von Insekten ein wichtiger Beitrag, unsere Landwirtschaft und unsere Natur zu erhalten. Insektenschutz bedeutet auch Nahrungssicherung.“

 

Zu Beginn der Wanderung zeigte Hans-Jürgen Bannasch, Mitbegründer der BUND-Ortsgruppe Waldshut, beim BUND-Bauwagen im Liederbachtaler Biotop auf, welche vielfältige Flora und Fauna bei uns vorhanden ist. Vom Biber über Ringelnattern bis hin zu Schildkröten hat er schon alles im Biotop gesehen. Und tatsächlich zeigte sich eine Ringelnatter den 20 Teilnehmer:innen der Wanderung. „Wir sind eine Gruppe die anpackt und deren Mitglieder sich gegenseitig helfen, um das Biotop zu erhalten und die Streuobstflächen zu pflegen“, so Hans-Jürgen Bannasch.

Das Liederbachtal ist nämlich bekannt für seine ausgedehnten Streuobstwiesen. Rund 1000 Obstbäume prägen das Bild des Tals. Kurz hinter Eschbach beginnt ein Obstlehrpfad, der sich durch die Wiesen schlängelt und bis in die Dorfmitte von Gaiß reicht. Den Weg, der mit Infotafeln bestückt ist, hat der BUND angelegt.

 

„Was der BUND hier auf die Beine gestellt hat, ist vorbildhaft“, so Rita Schwarzelühr-Sutter. „Die Ortsgruppe Waldshut unter Leitung von Yonca Turner, die auch mitwanderte, leistet mit ihrer tollen Arbeit nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt, sondern sie gibt das gewonnene Wissen auch weiter. Insbesondere Jugendliche werden praxisnah an die heimische Natur samt ihren tierischen Bewohnern herangeführt.“

Wanderung bei sonnigen Wetter: Parlamentarische Staatssekretärin und SPD-Bundestagsabgeordnete Rita Schwarzelühr-Sutter und BUND-Mitglied Hans Jürgen-Bannasch (in der Mitte)| Foto: Alexander Wunderle, Büro Schwarzelühr-Sutter


Platz 3 für Rita Schwarzelühr-Sutter auf der SPD-Landesliste Baden-Württemberg

Die SPD-Bundestagskandidatin für den Wahlkreis (288) Waldshut-Hochschwarzwald, Rita Schwarzelühr-Sutter, ist am Samstag den 8. Mai 2021 beim Listenparteitag der baden-württembergischen Sozialdemokraten auf Platz 3 gesetzt worden.
Ohne Gegenkandidatur und mit 87,1 Prozent der gültigen Stimmen wurde sie von den Landesdelegierten in Göppingen neben der Spitzenkandidatin Saskia Esken (1) und Nils Schmid (2) mit einem klaren Vertrauens-votum für den beginnenden Bundestags-wahlkampf ausgestattet.

 

In ihrem Redebeitrag hatte die Waldshuter SPD-Bundestagsabgeordnete zuvor den neuen Koalitionsvertrag für Baden-Württemberg zwischen Grünen und CDU als "Wolkenkuckucksheim" kritisiert. Klimaziele ins Unendliche zu überhöhen, sei einfach.

Bei der Antwort auf die Frage, wie sie zu erreichen seien, hätten sich die Grünen vornehm zurückgehalten. Rita Schwarzelühr-Sutter: "Die Abstandsregel beispielsweise kostet kein Geld." Wer Klimaschutz ernsthaft wolle, müsse die erneuerbaren Energien konsequent ausbauen. In Baden-Württemberg sei das nicht gelungen. Nach zehn Jahren grüner Regierung bezeichnete sie deren Klimabilanz als "Katastrophe". 

Ein CO2-Preis von 180 Euro sei einfach zu fordern und theoretisch vielleicht auch machbar, aber Klimaschutz dürfe eben nicht nur etwas für reiche Menschen sein. "Klimaschutz müssen sich alle leisten können", sagte Rita Schwarzelühr-Sutter: "Und dann müssen wir unseren Leuten, die jeden Euro einmal, zweimal, dreimal umdrehen, auch sagen, wie sie dies bezahlen."

 

Vizekanzler Olaf Scholz und Bundesumweltministerin Svenja Schulze hätten nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts innerhalb von wenigen Tagen vorgelegt, was zu tun sei. "Wir müssen die Erderwärmung stoppen", sagt Rita Schwarzelühr-Sutter: "Ich möchte meinen Kindern und Enkel sagen können, dass wir die Gefahren des Klimawandels nicht nur gesehen, sondern auch rechtzeitig und erfolgreich gehandelt haben."          

 

Und gerade mit einem Innovationspotential wie dem von Baden-Württemberg könne das eigentlich auch gelingen. "Aber wir dürfen die Menschen, die ein Durchschnittseinkommen haben und hohe Mieten bezahlen müssen, bei dieser Frage nicht alleine lassen. Teilhabe muss auch bei einem verschärften und ambitionierten Klimaschutz möglich bleiben", sagt Rita Schwarzelühr-Sutter: "Und das können nur wir als Sozialdemokrat:innen".

Bundestagswahl 2021

Rita Schwarzelühr-Sutter wieder nominiert

Mit deutlicher Mehrheit haben die Delegierten in der Nominierungs-versammlung am 10. Oktober 2020 in Bonndorf unsere Kreisvorsitzende und Parlamentarische Staatstekretärin als Kandidatin für den Wahlkreis 288 Waldshut/Breisgau-Hochschwarzwald gewählt. Rita Schwarzelühr-Sutter ist somit erneut unsere Kandidatin für den Bundestag.

Unterstützt wurde Rita Schwarzelühr-Sutter von Bundesumweltministerin Svenja Schulze, die anlässlich der Nominierung in den Wahlkreis gekommen war.
Die Ministerin bescheinigte der Bundestags-abgeordneten hohe fachliche Kompetenz und große Loyalität. "Wir brauchen Rita weiterhin in Berlin", sagte Svenja Schulze.

Rita Schwarzelühr-Sutter selbst sprach in ihrer Vorstellungsrede davon, dass das Konjunkturprogramm der Bundesregierung zur Bewältigung der derzeitigen Krise und das Klimaschutzprogramm 2030 die wohl wichtigsten Programme dieser Legislaturperiode seien. Mit unserem andauernden Verlangen nach einem immer schneller, immer weiter, immer mehr, verbrauchen wir zu viele Ressourcen und schaden unserer Umwelt. "So kann es nicht weitergehen", sagte sie und so gebe es beim Thema Klimaschutz noch viel zu tun. Themen aus der Region seien u.a. die Eindämmung von Motoradlärm auf dem Schwarzwald, das atomare Endlager, die Rheintalbahn und die nicht nachvollziehbare Sperrung der Albtalstrecke. Sie wolle auch in den kommenden vier Jahre die Anliegen der Menschen aus dem Schwarzwald und am Hochrhein in Berlin mit Leidenschaft vertreten, sagte Rita Schwarzelühr-Sutter.

Rita Schwarzelühr-Sutter

Parlamantarische
Staatssekretärin, MdB

 

 

 

 

 

Homepage: www.schwarzeluehr-sutter.de

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Aktuelle Informationen aus Berlin und für die Menschen am Hochrhein finden Sie hier.


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